IPYG Online-Workshop „Cyber Vaccine“ bringt Jugendliche zur Gestaltung von Empowerment-Kampagnen zusammen

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Junge Erwachsene sensibilisieren für Cybermobbing und gestalten eigene Empowerment-Kampagnen
IPYG Online-Workshop „Cyber Vaccine“ bringt junge Teilnehmer aus Politik, Kunst und Kultur zusammen

Unter dem Thema Cybermobbing diskutierten am 30. Januar 2021 rund 30 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Kunst und Kultur sowie Studierende aus Berlin, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Mannheim und Hannover beim Online-Workshop „Cyber Vaccine“ zu den Risiken und Gefahren des Cybermobbings. Der von der International Peace Youth Group (IPYG) veranstaltete Youth Empowerment Online-Workshop gibt jungen Erwachsenen eine Plattform, sich über geeignete Maßnahmen zur Sensibilisierung von Cybermobbing auszutauschen. Damit möchte IPYG auf die zunehmende Problematik von Cybermobbing aufmerksam machen und gleichzeitig mithilfe kreativer Ideen und dem Engagement von jungen Erwachsenen deutschlandweit nachhaltige Veränderung vorantreiben. 

Die positive Veränderung beginne zuerst bei einem selbst. Umdenken sei gefragt, um anstelle von Worten des Hasses, Worte des Respekts, der Liebe und der Wertschätzung zu sprechen. Gewalt beginne nicht erst bei körperlicher Misshandlung, sondern bereits bei verletzenden Worten selbst. „Du bist nichts, du kannst nichts“ solche Worte prägten sich tief ins Gedächtnis, bei manchen sogar ihr Leben lang, so der Rapper Amin aus Köln. Er spüre die Auswirkungen in seiner Jugendarbeit mit Migranten tagtäglich. Deshalb seien aktive Maßnahmen gegen Cybermobbing umso dringlicher.

Mit dem Thema ‚Cyber Vaccine“, als Kampagne gegen Cybermobbing’ hat der Workshop von IPYG zum Ziel anhand von geteilten Werten wie Respekt, Liebe und Harmonie miteinander kreative neue Möglichkeiten der Sensibilisierung und Prävention zu schaffen. Dabei wird das Prinzip der ‚Impfung‘ angewendet: durch Sensibilisierung, Prävention schaffen. Während des Workshops reflektierten die Teilnehmer gemeinsam das Thema Cybermobbing und erarbeiteten in kleinen virtuellen Teams eigene Konzepte zur Sensibilisierung von Cybermobbing. Die Ideen reichten von kreativen Social-Media Beiträgen, Train-the-Trainer Konzepten an Schulen bis hin zum Angebot einer Schreibwerkstatt sowie ein aktives Zugehen auf Täter und Betroffene online.

Besondere Initiative zeigte ein Streetart Künstler aus Köln, der für den Workshop ein eigenes Kunstwerk anfertigte. „Ein Mädchen in Handschellen, an ihr Handy gefesselt, aus dem verletzende Worte hervortreten und sie förmlich anschreien. Ein sehr bewegendes Bild, das voll ins Schwarze trifft.“, sagte eine Teilnehmerin. Die Initiativen sollen auch nach dem Workshop weiterverfolgt werden. Zukünftig plant IPYG weitere Youth Empowerment Workshops, um das Thema Cybermobbing kontinuierlich voran zu treiben und erste Kampagnen aktiv umzusetzen.

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